Heide_Illmann

Heide Illmann über ihre Arbeitsweise

Der Zugriff auf die mich interessierenden Inhalte ist experimentell.
Zufällig Gefundenes setzt Ideen in meinem Kopf frei, weckt Emotionen und startet den schöpferischen Prozess. Ich verlasse das logische Denken und begebe mich auf eine Reise in verschiedene Realitätsebenen.
Dabei ist die Wirklichkeit der Farbe vorrangig. Die so entstehenden Bilder verstoßen gegen die Sehgewohnheiten des Betrachters und wirken dadurch irritierend. Sie stellen eine Mixtur aus Collage, Montage, Frottage und Malerei dar.
Dabei versuche ich die Möglichkeiten der abstrakten Bildsprache auszuloten. In den oft farbintensiven Bildern gibt es hier und da Anklänge an Gesehenes, ansonsten werden Schleifen, biomorphe Formen und kalligraphische Kürzel benutzt.
Ich verwende keine festen Kompositionsregeln, um so durch neu erfundene Zeichen uns spontae Rhythmik von Linien und Farbflecken die geistigen Impulse unmittelbar auszudrücken.
Die künstlerische Ungebundenheit bleibt auf diese Weise erhalten, Materialien werden autonom eingesetzt, und das Unbewusste fließt mit ein.

www.heide-illmann.de

Kurz-Vita

Pädagogik-Studium mit dem Schwerpunkt Kunst in Bonn

Immer schon Interesse zu malen, besonders mit Ölfarben

Mehrmals nacheinander dieselben Träume von durchsichtigen schwarzen Dreiecken im blauen Meer

Um diesen Traum zu malen, zunächst autodidaktische  Auseinandersetzung mit gegenständlicher Malerei

 

Ab  1987     Erste Ausstellungen

                                                                                                                          

Seit 1994     Beschäftigung mit ungegenständlicher Betrachtungsweise, Experimente mit Ölfarben, Pigmenten und Materialien, auch in Form     von Collagen, Erprobung vielfältiger Werkzeuge, seitdem 38 Ausstellungen, Vertreterin des Informel

 

Einige wichtige Ausstellungen:

                   

1996           Landschaftspark Nord

                   Galerie „Im Drübbelken“, Recklinghausen

1998          „Blau-Rot“,  Hofgalerie in Duisburg

2000          „gefrostet“, Ratskeller Hamborn, Duisburg

                  „Mens sana“, Unna und Lünen

2004          „Schranken“, Kulturwerkstatt  Meiderich

                  „Gemalte Rhythmen“, Steinbruch

2009          „Kaleidoskop“, Kaffeehaus Winterberg

2010          „Befindlichkeiten“, Abteizentrum Duisburg-Hamborn

2011          „Loslassen befreit“, Kloster Kamp, Kamp-Lintfort

2013          „Wirklichkeit?“, Rathaus der Stadt Rees

                  „Werden und Vergehen“, Orangerie im Grugapark Essen

2014          „blicküberdenzaun“, Bezirksamt Duisburg-Süd

2016          „Uneindeutiges“, Bezirksrathaus Rheinhausen

 2017         „Von Zeit zu Zeit“, Bezirksamt Duisburg-Süd

                  „Nur ein paar Augen sein“, Steinhof Duisburg

2018          „Über den Wolken und darunter“, Sparkasse Duisburg

2018          Im Café Steinbruch

2019         „Bilder-Duett“  Institut für Pianistik, Duisburg